Werkstückträgersysteme für die Industrie

Werkstückträgersysteme für automatisierte Produktionslinien

Werkstücke sicher zwischen Montage-, Bearbeitungs- und Prüfstationen transportieren: Modulare Werkstückträgersysteme ermöglichen einen strukturierten Materialfluss in automatisierten Fertigungsprozessen.

KAISER industrial unterstützt Unternehmen in Bayern und Baden-Württemberg bei der Planung geeigneter Werkstückträger- Transfersysteme – gemeinsam mit Fourtec Fördertechnik und Vitrans Conveyor.

  • Modular aufgebaute Förderstrecken für Werkstückträger
  • Transport zwischen Montage-, Fertigungs- und Prüfstationen
  • Hub-, Quertransfer- und Positionierfunktionen integrierbar
  • Individuelle Auslegung nach Werkstück, Takt und Anlagenlayout
Werkstückträgersystem anfragen →

Unverbindliche technische Projektanfrage

Werkstückträgersystem mit modularer Fördertechnik und Werkstückträgern in einer automatisierten Produktionslinie
Modulare Fördertechnik

Bausteine moderner Werkstückträgersysteme

Transport
Förderstrecken
Werkstückträger zwischen einzelnen Prozessstationen bewegen
Positionierung
Hub- und Positioniereinheiten
Werkstückträger für definierte Bearbeitungsschritte bereitstellen
Richtungswechsel
Quertransfer
Übergabe zwischen verschiedenen Förderstrecken
Umlauf
Rückführung
Werkstückträger in einem definierten Kreislauf zurückführen

Die Vitrans-Systemfamilie umfasst standardisierte Fördermodule und ergänzende Mechanismen. Welche Komponenten benötigt werden, hängt von Werkstückabmessungen, Prozessfolge, Anlagenlayout und gewünschter Leistung ab.

Wo werden Werkstückträgersysteme eingesetzt?

Werkstückträger-Transfersysteme eignen sich insbesondere für Produktionsprozesse, in denen Werkstücke wiederholt definierte Stationen durchlaufen müssen.

01

Automatisierte Montagelinien

Werkstückträger führen Bauteile nacheinander zu Montageplätzen. Transport und Bearbeitungsabläufe lassen sich aufeinander abstimmen.

02

Maschinenbau und Komponentenfertigung

Werkstücke werden zwischen Bearbeitungsstationen transportiert. Unterschiedliche Fördermodule ermöglichen eine an den Prozess angepasste Linienführung.

03

Prüf- und Qualitätsstationen

Werkstückträger bringen Bauteile zu Mess-, Prüf- oder Kontrollstationen. Geeignete Positioniereinheiten unterstützen eine definierte Übergabeposition.

04

Verkettete Produktionsanlagen

Mehrere Prozessstationen werden fördertechnisch miteinander verbunden. Umlauf- und Rückführstrecken ermöglichen einen wiederkehrenden Werkstückträgerfluss.

Welche Systemkonzepte sind möglich?

Fourtec und Vitrans beschreiben unterschiedliche modulare Anlagenkonzepte. Die passende Ausführung wird anhand der räumlichen und technischen Anforderungen festgelegt.

01

Horizontale Umlaufsysteme

Werkstückträger bewegen sich entlang der Prozessstationen und werden über eine Rückführstrecke erneut dem Produktionsablauf zugeführt.

02

Mehrstufige Fördersysteme

Förderstrecken auf unterschiedlichen Ebenen können in das Anlagenkonzept eingebunden werden, wenn die Produktionsumgebung dies erfordert.

03

Senkrechtförderer

Vertikale Fördermodule übernehmen den Transport zwischen Ebenen. Sie können Bestandteil komplexerer Werkstückträgeranlagen sein.

04

Parallele Förderstrecken

Side-by-Side-Konzepte ermöglichen eine parallele Linienanordnung. Ob dies für Ihre Produktion sinnvoll ist, wird im Anlagenlayout geprüft.

Technische Auslegung

Zahnriemen, Flachriemen oder Kette?

Vitrans beschreibt verschiedene Fördermedien für Werkstückträger-Fördersysteme, darunter Riemen-, Zahnriemen-, Kunststoffketten- und Rollenkettenkonzepte.

Die Auswahl richtet sich unter anderem nach Werkstückträgergröße, Gewicht, gewünschtem Materialfluss, Anlagenlayout und den erforderlichen Übergabefunktionen.

Es gibt nicht das eine passende Werkstückträgersystem für jede Produktion. Entscheidend ist die Auslegung für den konkreten Fertigungsprozess.

Worauf es bei der Planung ankommt

01

Werkstück und Werkstückträger

Abmessungen, Gewicht, Schwerpunkt und Aufnahmesituation bestimmen wesentliche Anforderungen an das Fördersystem.

02

Prozessfolge und Taktzeit

Anzahl und Reihenfolge der Stationen, Bearbeitungszeiten und notwendige Puffer beeinflussen die Dimensionierung der Anlage.

03

Förderlayout und Platzverhältnisse

Linienlängen, Kurven, Richtungswechsel, Rückführstrecken und Höhenunterschiede werden im Anlagenkonzept berücksichtigt.

04

Steuerung und Schnittstellen

Die Kommunikation mit Maschinen, Sensorik und bestehenden Steuerungen muss für den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmt werden.

Fourtec & Vitrans Conveyor

Modulare Systemtechnik und individuelle Projektierung

Fourtec Fördertechnik und Vitrans Conveyor arbeiten bei modularen Paletten- und Werkstückträger-Fördersystemen zusammen. Vitrans stellt standardisierte Systemkomponenten bereit; Fourtec bringt seine Erfahrung in der Fördertechnik und Anlagenprojektierung ein.

KAISER industrial ist Ihr Ansprechpartner für die technische Anfrage und die Abstimmung geeigneter Lösungen in Bayern und Baden-Württemberg.

Weiterführende Herstellerinformationen: Fourtec & Vitrans Kooperation.

Ihr Automatisierungsprojekt

Werkstückträgersystem für Ihre Produktion anfragen

Sie planen eine neue Montagelinie oder möchten bestehende Produktionsstationen fördertechnisch verbinden? Wir unterstützen Sie bei der technischen Vorprüfung.

Für eine erste Einschätzung sind folgende Informationen hilfreich:

  • Abmessungen und Gewicht der Werkstücke
  • Vorhandene oder geplante Werkstückträger
  • Anzahl und Art der Prozessstationen
  • Gewünschte Taktzeit und Produktionsmenge
  • Verfügbare Aufstellfläche und Linienlayout
  • Bestehende Steuerungs- und Maschinenschnittstellen

Technische Anfrage senden

Beschreiben Sie uns Ihre Aufgabe. Gemeinsam mit unseren Partnern prüfen wir ein geeignetes Förder- und Transfersystem.

Jetzt Projekt anfragen →

Unverbindlich und projektspezifisch

Häufig gestellte Fragen

FAQ: Werkstückträgersysteme

Die wichtigsten Fragen zu Aufbau, Einsatzbereichen, Integration und Kosten von Werkstückträger-Transfersystemen.

Was ist ein Werkstückträgersystem?

Ein Werkstückträgersystem ist eine Förderanlage, bei der Werkstücke auf dafür vorgesehenen Trägern zwischen verschiedenen Produktionsstationen transportiert werden. Die Träger können auf das jeweilige Werkstück abgestimmt werden.

Wo werden Werkstückträgersysteme eingesetzt?

Typische Anwendungen sind automatisierte Montageanlagen, verkettete Fertigungslinien sowie Prüf- und Bearbeitungsstationen. Entscheidend ist, dass Werkstücke definiert transportiert und an Prozessstationen bereitgestellt werden.

Was kostet ein Werkstückträgersystem?

Die Kosten hängen von Förderstreckenlänge, Werkstückträgern, Fördermedium, Anzahl der Stationen, Hub- und Quertransfermodulen sowie Steuerung und Integration ab. Ein belastbarer Preis kann deshalb erst nach einer technischen Auslegung angegeben werden.

Welche Fördermedien sind möglich?

Die Vitrans-Systemfamilie umfasst unterschiedliche Fördermedien, darunter Riemen, Zahnriemen, Kunststoffketten und Rollenketten. Die Auswahl erfolgt entsprechend den technischen Anforderungen.

Können Werkstückträger individuell ausgelegt werden?

Ja. Werkstückträger können entsprechend den Produktabmessungen und den erforderlichen Aufnahmepunkten projektspezifisch ausgelegt werden. Die konkrete Ausführung muss technisch geprüft werden.

Kann ein Werkstückträgersystem nachträglich integriert werden?

Eine Nachrüstung kann möglich sein. Dafür müssen die vorhandenen Platzverhältnisse, Maschinenanschlüsse, Steuerungsschnittstellen und Sicherheitsanforderungen untersucht werden.

Sind horizontale Umlaufsysteme möglich?

Ja. Horizontale Umlaufsysteme gehören zu den beschriebenen Anlagenkonzepten. Dabei können Werkstückträger nach Durchlaufen der Prozessstationen über eine Rückführstrecke erneut bereitgestellt werden.

Können Werkstückträger zwischen unterschiedlichen Ebenen transportiert werden?

Ja. Für entsprechende Anlagenkonzepte sind vertikale Fördermodule und mehrstufige Fördersysteme vorgesehen. Die Eignung hängt von Last, Hubhöhe und Anlagenlayout ab.

Welche Taktzeiten sind erreichbar?

Die erreichbare Leistung hängt von Förderstrecken, Werkstückträgern, Stationszeiten, Übergaben, Puffern und Steuerungsabläufen ab. Eine belastbare Taktzeit wird anhand der konkreten Anwendung ermittelt.

Welche Informationen werden für ein Angebot benötigt?

Wichtig sind Werkstückabmessungen und -gewicht, geplante Stationen, gewünschte Produktionsleistung, verfügbare Fläche und vorhandene Schnittstellen. Ein Anlagenlayout oder eine Prozessskizze erleichtert die Prüfung.